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08.12.2025
14:48 Uhr
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Seit einem Jahr ist der einstige Islamistenführer Ahmed al-Scharaa Präsident des Landes. Bisher tritt er ziemlich clever auf – selbst in Washington und Moskau.

Für den arabischen Sender Al Jazeera war es eine Sensation, dass das älteste syrische Symphonieorchester zum Jahrestag des Assad-Sturzes in Damaskus aufspielten durfte. Da Islamisten Musik nicht schätzen oder gleich verbieten, war dies für den Al-Jazeera-Reporter ein Beweis, dass Syriens neue Machthaber keine Vertreter eines politischen Islam seien und Syrien sich auf dem richtigen Weg befinde. Das kann man so sehen, muss man aber nicht: Ein Jahr nach der jämmerlichen Flucht des Diktators Baschar al-Assad nach Moskau ist die politische Zukunft des Landes weiterhin offen.
Akten aus dem syrischen Geheimdienst zeigen, wie brutal das Assad-Regime Deserteure verfolgte. Sie führen zu Tätern, die Befehle gaben – und zu Männern, auf denen heute große Hoffnung liegt.
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